2004 bis heute: Zweites Erwachen
Im April 2004 - Bertrand ist 32 Jahre alt - vollzieht er eine innerliche Veränderung. Aus Notwendigkeit und getrieben von einem „Überlebensinstinkt“ muss er seine Vorstellungen vom „Dasein“ und der Welt an sich überdenken. Er identifiziert sich mit dem „Rest“, mit dem, was von einer Geschichte und von Frankreich, das er verlassen hat, von seiner gescheiterten Ehe und von sich selbst übrig bleibt. Bertrands erste Kunstproduktionen sind „Objets trouvés“. Die Suche nach Resten ist gleichzeitig eine Suche nach sich selbst. Was er findet sind Fragmente des Lebens, Stücke von sich selbst. Bertrands Werke sind häufig Objekte in Form von Gesichtern, welche Spuren einer geheim innewohnenden Realität zeigen und der Welt der Gefühle und Erinnerungen entspringen. Stets auf der Suche nach sich selbst, versucht er sich an einigen Selbstportraits (Selbstportrait mit Zigarette, Selbstportrait unsichtbar).

Parallel zu seinem produktiven Kunstschaffen kurze Liaison mit Anke, einer zwanzigjährigen südafrikanischen Schauspielschülerin (Just don’t know what to do with myself). Mit ihr erneut Exzess aber auch Gefallen finden an den einfachen Freuden des Lebens (EKNAD).

Seit 2006 Ausgeglichenheit und „Ankommen“ an der Seite von Barbara, Psychologin aus Wien (Barbaranoia, Cesnja, …). Schlagzeuger der Gruppe „The Code“ … und viele weitere Projekte…

 

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