1998 – 2004: Von Luft und Liebe sterben
Bertrand erfüllt sich einen Traum und unternimmt gemeinsam mit Sabine eine Weltreise. Eine Initiationsreise. Entdeckung der Vielseitigkeit des menschlichen Daseins (siehe Ausstellung „Orang Asli“). Bevorzugte Filme: „Mein Onkel aus Amerika“, „Krieg des Feuers“. Literatur: Freuds „Einführung in die Psychoanalyse“, alle Romane von Milan Kundera. 2000 Rückkehr nach Wien. Aufgrund der neuen Sprache und Kultur ist Bertrand mit Kommunikationsschwierigkeiten (Ich kann mich nicht optimal ausdrücken) und einer fehlenden Sozialisierung konfrontiert, was er systematisch leugnet. Er wird geleitet von blinder Liebe und Leidenschaft zu Sabine, aber auch von Liebe zu seinem Beruf, welcher ihm „die Illusion des notwendigen Glücks um als Individuum zu überleben“ verschafft.

Er vernachlässigt Musik, Sport, Familie und Freunde und verschließt sich zunehmend. Eine sehr statische aber auch sehr glückliche Periode (siehe Serie Got no Mind). Die Ruhe vor dem Sturm. Heirat 2002. Die Hochzeit markiert den Anfang vom Ende, eingeholt von der „harten Realität des Lebens“ erfolgt zwei Jahre später die Scheidung. Für den Künstler das zugleich vernichtenste als auch schöpferischste Erlebnis. (siehe Ausstellung „… auf unserem Mist gewachsen“).

 

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